Klebefolien werden sehr gerne als Werbemittel genutzt. Diese werden unter anderem immer häufiger auf mobilen Werbeflächen angebracht. Das Auto bietet sich daher sehr gut als Werbefläche an.
Grundsätzlich ist eine Fahrzeugbeschriftung für jeden Unternehmer sinnvoll. Je nachdem für welchen Zweck Sie die Folien verwenden, müssen unterschiedliche Klebestärken genutzt werden. Die typischen Kunden für die mobile Werbefläche sind sehr unterschiedlich. Es kann beispielsweise der einfache Hand3werksbetrieb oder Pizzafahrer sein oder ein Großkonzern, wie die Deutsche Telekom.
Die meisten Handwerker achten schon zu Beginn ihrer Selbständigkeit darauf, dass Ihre Fahrzeuge beschriftet sind – selbst wenn es ein Kleinbetrieb ist. Sie schaffen dadurch bei ihrer Objektbesichtigung oder beim Auftragskontakt ein seriösen Geschäftsauftritt.
Fahrzeugbeschriftung gehört zu den meistvergebenen Aufträgen in der Beschriftungsbranche. Für die Handwerker gehört es zur Werbeausstattung des Unternehmens, wie eine Visitenkarte. Der Wagen macht immer Werbung, selbst wenn er irgendwo geparkt ist. Die Fahrzeugentwürfe fallen gestalterisch immer unterschiedlich aus. Je nach Branche ändert sich das Werbeverhalten von dezent mit 2-3 Zeilen bis schon fast aufdringlich, wenn eine Vollverklebung des Kastenwagens gewünscht wird.
Wenn Sie sich für die Beschriftung Ihres Fahrzeugs entschieden haben, muss die Größe und Form des Logos festgelegt werden. Hierfür benötigt man in der Regel einen Zollstock, Notizblock, Fotoapparat, Farbtabelle der Folien und eventuell eine Mappe mit Musterbeispielen, um den Kunden anhand von konkreten Entwurfsbeispielen zu beraten. Die Daten, die ausgemessen und skizziert wurden, werden für das Erstellen der Entwürfe genutzt. Falls das Unternehmen bereits ein Logo besitzt, kann dieses genutzt und falls nötig überarbeitet werden. Ein Logo wird beinahe für alle Werbezwecke verwendet. Damit identifiziert und präsentiert sich ein Unternehmen.
Nach der Beratung und je nachdem ob alle erforderlichen Daten vom Kunden zur Verfügung gestellt wurden, beginnt die Entwurfsphase (s.Grafik „Entwurfsbeispiel“). Dazu sind alle vorbereiteten Daten und auch Skizzen in die Planung mit einzubeziehen. Der Entwurf wird mit einem speziellen Computerprogramm für Schilder- und Lichtreklamehersteller umgesetzt.
Mit dem Kunden wird daraufhin ein neuer Termin vereinbart, bei dem ihm die erstellten Entwürfe vorgestellt werden. In der Regel sind es 2-3 Stück.
Hier ein Beispiel wie Ihr Entwurf aussehen könnte:
Nachdem der Entwurf ausgearbeitet und dem Kunden vorgestellt wurde, wählt man die zu nutzende Folie aus. Die Wahl der Folie ist sehr wichtig. Für Fahrzeugbeschriftungen verwendet man gegossene Hochleistungsfolien von namhaften Herstellern. Die “Oracel 705 Serie” eignet sich sehr gut für die Fahrzeugbeschriftung. Sie bietet eine hohe Anwendungsvielfalt und sehr gute Verarbeitungseigenschaften. Ihr Logo oder Schriftzug wird nach der richtigen Farb- und Folienwahl, mit dem Schneideplotter bearbeitet. Der Schneideplotter ermöglicht die Erzeugung von Folienbuchstaben, Schriftzügen, Logos und Grafiken. Nun wird die Folie in den Plotter eingespannt und bearbeitet. Die Grafik oder der Text wird „positiv“ entgittert, das heißt die überflüssige Folie wird entfernt, so dass nur noch die Grafik oder der Text auf dem Trägerpapier stehen bleibt. Dieses Papier wird anschließend mit einem „Applikation Tape“ (Übertragungsfolie) überzogen. Dadurch erhält man einen tempörären Aufkleber, der als Ganzes auf die gewünschte Oberfläche geklebt werden kann. Nach dem Auftragen des Aufklebers wird das „Application Tape“ entfernt. Da die Klebkraft der Folie stärker ist, als die der Übertragungsfolie, lässt sie sich mühelos wieder abziehen. Digitaldruckfolien sind in unterschiedlichen Qualitäten lieferbar, je nach Einsatzzweck.
Für kurzfristige Werbung wie zum Beispiel eine Neueröffnung wird eine leicht wieder ablösbare Klebefolie verwendet.
Für dauerhafte Werbemaßnahmen verwendet man jedoch dauerhaft klebende Folien.
Großflächige Werbung wie zum Beispiel auf dem Bus, wird mit einer sogenannten Lochfolie („Window Grafik“) angebracht. Sie ermöglicht eine Durchsicht von innen nach außen und erzeugt zugleich satte Farben. Diese Scheibenfolien sind auch über Jahre wetterfest und UV-stabil. Ein zusätzliches Laminat schützt die Drucke vor mechanischem Abrieb (Waschanlage, Äste etc.).
Wenn die für Ihren Zweck geeignete Folie bearbeitet wurde, wird ein weiterer Termin mit dem Kunden vereinbart um das Auto zu bekleben.
Voraussetzung ist, dass die Oberfläche fett-, staub- und fusselfrei, sowie glatt ist. Außerdem sollten Folienbuchstaben nicht kleiner als 10 Millimeter sein, da diese dann sehr schlecht oder gar nicht zu „entgittern“ sind.
Nach wenigen Stunden könnte Ihr Auto dann so aussehen:




